Fürst-Ernst-Straße 6 31675 Bückeburg
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    Arbeitsschwerpunkte und Qualifikationen.

    Unsere Leistungen

Leistungsspektrum

Kieferorthopädische Frühbehandlungen bis zum 9. Lebensjahr
Es handelt sich hierbei um Behandlungen vom 4 bis 9. Lebensjahr. Die Therapie dauert ca. 1,5 Jahre an und dient der frühen Beseitigung extremer Gebissanomalien. Durch eine Frühbehandlung kann einer weiteren Fehlentwicklung vorgebeugt werden. Faktoren, die eine weitere Fehlentwicklung begünstigen, sollen beseitigt werden.
Umfassende KFO-Behandlung von Jugendlichen und Erwachsenen
Behandlungen vom 10. Bis 18. Lebensjahr. Das Kieferwachstum kann während dieser Zeit optimiert werden (unterstützt/gehemmt), während dieser Zeit lässt sich auch die Zahnstellung sehr gut beeinflussen. Die Therapiedauer beträgt in der Regel 3-4 Jahre. In dieser Behandlung kommen herausnehmbare und festsitzende Geräte zum Einsatz. Bei Behandlungen, die nach dem 18. Lebensjahr begonnen werden, bezieht sich die Therapie überwiegend auf die Korrektur von Zahnfehlstellungen, da das Kieferwachstum zu diesem Zeitpunkt bereits abgeschlossen ist.
Behandlung mit funktionskieferorthopädischen und herausnehmbaren Geräten
Diese Zahnspangen bestehen aus Kunststoff und Drahtelementen aus Edelstahl und werden individuell nach einem Abdruck der Zahnreihen und Kiefer hergestellt. Sie wirken auf die Stellung der Kiefer und Zähne, indem sie durch Eigenspannung Druck ausüben oder die körpereigenen Muskelkräfte nutzen. Mit diesen Geräten können aktive, kippende Zahnbewegungen mittels eingearbeiteter Schrauben und Federn durchgeführt werden.

Eine herausnehmbare zur festsitzenden Apparatur stellt keine Alternative dar, da die Geräte eine sehr unterschiedliche Leistungsfähigkeit besitzen und körperliche Zahnbewegungen nur mittels festsitzenden Geräten erreicht werden können.
Behandlung mit festsitzender Zahnspange
Die Feste Zahnspange
Eine festsitzende Zahnspange (Multiband-Bracket-Apparatur) besteht aus auf adhäsiv an den Zähnen angebrachten Plättchen und Ringen (Brackets und Bänder) mit aufgeschweißten Schlössern und Röhrchen und umlaufenden Drähten (Bögen). Die Brackets bestehen aus Metall, Keramik oder Kunststoff. Sie dienen als Halterung und Führung für die Drahtbögen, die durch kontinuierliche Krafteinwirkung die Zähne sehr präzise dreidimensional ausrichten.

Bei konventionellen Brackets werden Gummizüge oder Metallligaturen verwenden, mit denen der Bogen gehalten wird.

Weiterhin gibt es zusätzliche Hilfsteile, die der festen Zahnspange bei den unterschiedlich notwendigen Zahnbewegungen behilflich sein können. Viele dieser Teile können im Mund versteckt werden, in seltenen Fällen können sie jedoch aus dem Mund herausschauen.

Das Damon System
Die Brackets des Damon-Systems haben einen passiven selbstligierenden Verschlussmechanismus, der den Bogen im Bracket hält, aber gleichzeitig eine freie Bewegung des Bogens ermöglicht. Somit wird die Reibung zwischen Bracket und Bogen verringert und eine schnelle und angenehmere Zahnbewegung in die angestrebte Position herbeigeführt. Da die dabei auftretenden Kräfte immer unter dem des Blutdrucks liegen, ist die Versorgung der Zähne und des Knochens über den Blutfluss immer gewährleistet. Über leichte Kraftimpulse wird so das Knochenwachstum stimuliert. Sonstiger Druck oder Spannungen werden ausschließlich durch das Nutzen von körpereigenen Kräften (z.B. den Lippen-,Zungen oder Wangendruck) erzeugt. Da diese leichten, kontinuierlichen Kräfte eine zusätzliche Hilfe sind die Zahnbewegung zu unterstützen, sind längere Abstände zwischen den Kontrollterminen vorteilhafter. Es ist besser, häufiger nichts tun als zu viel zu machen. Die auftretenden Schmerzen sind bedeutend geringer und Nebenwirkungen wie Kopfschmerzen und Nackenverspannungen treten seltener auf.

Durch diese körpereigenen Hilfen kann die Anzahl an Behandlungsterminen deutlich reduziert, und die gesamte Behandlungszeit verkürzt werden.

Ferner ist der Tragekomfort für die Patienten vorteilhafter und die Mundhygiene wird durch das grazile Design der Brackets vereinfacht.

Als Ergänzung zur metallischen Variante bietet das Damon System auch ein transparentes „Clear“ Bracket an. Sie entsprechen in Form und Funktion den „normalen“ Damon Brackets und sind selbstverständlich auch mit der komfortablen selbstligierenden Technik ausgestattet.

Aufgrund genannter Vorteile arbeiten wir in unserer Praxis bevorzugt mit dem Damon System.

Weitere Infos: www.damon-bracket.com
Damon

Insignia
Mit der innovativen INSIGNIA-Methode wird die Behandlung mit Damon Brackets auf jeden Patienten individuell abgestimmt. Die Zahnkorrektur wird perfekt im Voraus mit Hilfe einer Computeranimation geplant. So können Sie bereits vor dem Beginn Ihrer Zahnkorrektur sehen, wie Ihr Lachen einmal aussehen wird. Mit Hilfe dieser optimierten Planung, individualisierten Brackets und Bögen werden äußerst präzise Behandlungsergebnisse in kurzer Zeit erreicht.

Also optimal für alle Erwachsenen mit knappem Terminplan.
Lingualtechnik
Sehr anspruchsvolle und besonders erwachsene Patienten akzeptieren häufig keine sichtbare kieferorthopädische Apparatur. Für diese Patienten empfiehlt sich eine an der Innenseite der Zähne angebrachte Apparatur, die von Außen „unsichtbar“ ist. Jedes Bestandteil der lingualen Apparatur – also Brackets und die dazugehörigen Drahtbögen – werden individuell für jeden Patienten per Computeranimation nach einer genauen Zielvorgabe des Kieferorthopäden mit Hilfe moderner CAD/CAM-Technologie gefertigt. Das bedeutet, dass die notwendigen Zahnbewegungen von Beginn an in die Zahnspange einprogrammiert sind. Auf diese Art wird ein rationeller und schonender Behandlungsverlauf möglich gemacht.

Zusätzlich zur „Unsichtbarkeit“ zeichnet sich diese Art der Zahnspange durch eine deutlich geringe Kariesanfälligkeit im Vergleich zur Behandlung mit außen angebrachten festen Zahnspangen aus.

Die Komforteinschränkung einer lingual angebrachten Multiband-Bracket-Apparatur ist im Gegensatz zur von außen angebrachten festen Zahnspange geringfügig erhöht.

Als zertifizierte Experten in der Anwendung der Lingualtechnik beraten wir Sie hierzu gerne.

Weitere Infos: 3M Deutschland
incognito

 

Funktionsdiagnostik
Die Funktionsanalyse dient der Überprüfung des Zusammenwirkens der Zähne, der Kaumuskulatur und der Kiefergelenke und somit des funktionellen Zustandes.

Da das Gebiss des Menschen in enger Verbindung zu anderen Körperbereichen wie Hals-, Brust-, Bauch- und Beckenraum steht, können sich Veränderungen an den Zähnen auch auf andere Regionen des Körpers auswirken. Es wird nicht nur der Mundhöhle und der Kieferentwicklung Beachtung geschenkt. Das gesamte Stützgewebe des Kopfes und des Nackens und die ganzheitliche Wirkung der Wirbelsäule werden berücksichtigt, wodurch eine verbesserte Kopfhaltung und Nasenatmung erreicht werden kann.

Vor Beginn der kieferorthopädischen Behandlung müssen klinische Symptome und Erkrankungen von Kiefergelenk und Kaumuskulatur erkannt werden, damit sie bei der Behandlungsplanung berücksichtigt werden können. Des Weiteren können unerkannte Befunde, die sich im Alltagsleben bisher nicht bemerkbar gemacht haben festgestellt werden.

Abnutzungen des Zahnschmelzes können auf eventuell auftretendes Zähneknirschen hinweisen. Darüber hinaus kann getestet werden, ob beim Kauen oder Zubeißen Knack- oder Knirschgeräusche in den Gelenken auftreten. Durch Abtasten und Belastungstests der Kaumuskulatur können Muskelverhärtungen infolge von Verspannungen erkannt werden.
Aligner
Korrekturen kleinerer Zahnabweichungen sind auch mittels durchsichtiger Schienen (Aligner) zu realisieren. Um eine Zahnkorrektur zu erreichen, werden die Aligner in kurzen Zeitabständen (ca. 2-4 Wochen) ausgetauscht. Die Mitarbeit des Patienten spielt bei dieser Wahl des Therapiemittels eine entscheidende Rolle, wobei von einer ganztätigen Tragedauer auszugehen ist.

Gerne beraten wir Sie zu den Vor- und Nachteilen dieser Methode.
Individuelles Prophylaxeprogramm
Moderne festsitzende Zahnspangen sind die effektivste Methode zur dreidimensionalen Korrektur von Zahnfehlstellungen, erschweren jedoch leider auch vorübergehend die Zahnpflege. Patienten, die eine feste Spange tragen, haben ein deutlich erhöhtes Karies-Risiko. Oftmals findet die kieferorthopädische Behandlung in einem Alter statt, in dem die Zahnpflege leider manchmal vernachlässigt wird. Weiterhin ist der Zahnschmelz junger Menschen besonders anfällig für das Entstehen einer Karies und so kann es, bei unzureichender Mundhygiene, schnell zur Entwicklung von Zahnbelägen kommen, die bereits nach kurzer Zeit den Zahnschmelz angreifen.

Die Behandlung mit einer festsitzenden Zahnspange kann grundsätzlich erst begonnen werden, wenn die Mundhygiene des Patienten einwandfrei ist. Wir bieten in meiner Praxis ein breites Spektrum an Prophylaxe­maßnahmen an, um eine Schmelzentkalkung oder gar Karies während der kieferorthopädischen Behandlung zu verhindern.
Sportmundschutz
Zahnverletzungen beim Sport
Ca. 39% aller Mund-Verletzungen ereignen sich beim Sport. Zähne brechen ab oder werden ausgeschlagen. Sportler mit festen äußeren Zahnspangen (Brackets) können so genannte "Stanzverletzungen" erleiden, wenn die Lippen oder Wangen von einem Ball, einem Schläger, einer Hand oder einem Ellbogen getroffen werden. Mit einem speziellen Mundschutz können Sportler das Risiko von Kiefer-, Zahnfleisch- und Zahnverletzungen erheblich minimieren.

Ein individueller Sportschutz wird nach Abdrücken des Gebisses aus weichem, elastischem Kunststoff hergestellt. Bei Atmung, Sprechen und Akzeptanz ist der individuelle Mundschutz den einfachen Produkten des Sportfachhandels erheblich überlegen. Sollten sich die Zahnverhältnisse im Laufe der kieferorthopädischen Behandlung verändern, kann der Sportschutz den wechselnden Verhältnissen angepasst werden.

Weitere Infos: www.erkodent.de